Mit Beginn eines neuen Wirtschaftsjahres steht auch die jährliche Steuererklärung an. Doch gerade, wenn du das erste Mal als Selbstständige:r deine Steuererklärung machst, können Fehler schnell passieren. Auf dieser Seite findest du die 5 häufigsten Fehler bei der Steuererklärung - und Tipps, wie du sie vermeiden kannst.
Der Klassiker: Du vertippst dich bei der Eingabe deiner Steuernummer, schreibst den Namen deines Business falsch oder vergisst beim Angeben deines vorjährlichen Umsatzes eine null. Das sind alles Fehler, die schnell passieren können und die prinzipiell auch nicht schlimm sind - sofern du sie bemerkst und schnellstmöglich behebst.
Das gilt vor allem für falsche Angaben, die dein selbstständiges Einkommen betreffen. Wenn dir hier nämlich ein Vorteil entstanden ist, du also durch die fehlende Angabe eine geringere Steuerlast hast, dann solltest du so schnell wie möglich dein zuständiges Finanzamt kontaktieren und den Fehler richtig stellen.
Dafür hast du generell 3 Möglichkeiten:
➡️ Das kannst du bei Fehlern in der Steuererklärung tun!
Ein weiterer gern gesehener Fehler ist es zu vergessen, eine bestimmte Betriebsausgabe anzugeben. Dadurch entsteht dir im Zweifel ein steuerlicher Nachteil, da deine Steuerlast nicht durch eine zusätzliche Ausgabe gesenkt wird.
In diesem Fall kannst du einen Antrag auf Änderung deines Steuerbescheids stellen und deine fehlende Betriebsausgabe nachreichen.
💡Tipp von Accountable: Bist du dir nicht sicher, ob du eine Ausgabe absetzen kannst? Unser Steuer-Rechner kann dir helfen! Such einfach nach einer bestimmten Ausgabe und wir verraten dir, ob du die Kosten dafür steuerlich geltend machen kannst. ➡️ Hier geht’s zum Ausgaben-Rechner.
Selbstständige haben nicht nur mit beruflichen Deadlines zu tun, sondern müssen sich auch an die ein oder andere steuerliche Abgabefrist halten. Das gilt auch für die jährliche Steuererklärung. Hier ist wie für alle anderen Arbeitnehmer auch der 31. Juli des Folgejahres der Stichtag.
Allerdings kannst du auch um eine Verlängerung dieser Frist bitten, wenn du zeitlich nicht hinterher kommst. Dafür musst du lediglich ein formloses Schreiben an dein Finanzamt schicken, in dem du um eine Verlängerung der Frist bittest. Das solltest du allerdings so früh wie möglich tun, um keine Strafzahlungen für die verspätete Abgabe zu riskieren.
Falls du doch mal eine Abgabefrist verpasst, musst du mit einer Säumnisgebühr in Höhe von 0,25% der zu zahlenden Steuer rechnen, mindestens aber 25 Euro pro Monat, den du zu spät abgibst.
➡️ Freiberufler aufgepasst: Diese Steuerfristen solltest du kennen
Als Freiberufler:in musst du zusätzlich zu deiner Steuererklärung auch eine Einnahmenüberschussrechnung abgeben. In dieser stellst du deine Einnahmen deinen Ausgaben gegenüber und legst dem Finanzamt so ganz transparent deine Umsätze offen.
➡️ So funktioniert die Einnahmenüberschussrechnung
Für die EÜR gibt es ein gesondertes Formular, das du ausfüllen und einreichen musst - und das kann man durchaus schnell vergessen. Doch keine Panik, dafür gibt es eine automatische Erinnerungsfunktion innerhalb ELSTER, die dich an die Abgabe der Einnahmenüberschussrechnung erinnert.
➡️ Alles über Elster: Das musst du über Elster wissen
Schließlich kann es auch immer wieder vorkommen, dass du eine Betriebsausgabe absetzen möchtest, aber den Beleg dafür nicht mehr hast. Das ist für die Steuererklärung erstmal nicht relevant - aber kann bei einer Betriebsprüfung noch bis zu 10 Jahre nach Abgabe echte Probleme machen. In Deutschland bist du nämlich dazu verpflichtet, deine Steuerunterlagen für 6 bzw. 10 Jahre aufzubewahren.
6 Jahre musst du jeglichen Schriftverkehr aufbewahren, also zum Beispiel E-Mails oder Briefe zu Zahlungsverzügen, Vertragsangebote, Arbeitszeitlisten oder auch Reisekostenabrechnungen.
10 Jahre wiederum bist du verpflichtet, erhaltene Rechnungen, deine einzelnen Steuererklärungen sowie Belege für Geschäftsessen aufzubewahren.
➡️ Aufbewahrungsfristen: So lange musst du Steuerunterlagen aufheben
Fehler sind menschlich und können jedem passieren, aber es gibt durchaus ein paar Vorkehrungen, mit denen du die Wahrscheinlichkeit von Fehlern in deiner Steuererklärung verringern kannst.
Zum einen ist die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater oder einer Steuerberaterin empfehlenswert - vor allem, wenn du zum ersten Mal als Selbstständige:r deine Steuererklärung einreichst.
➡️ Brauche ich einen Steuerberater?
Zum anderen können dir Apps wie Accountable dabei helfen, deine Belege zu digitalisieren und einen Überblick über deine Rechnungen, Einnahmen und Ausgaben zu behalten. Speichere einfach alle deine Belege und Einnahmen kostenlos in unserer App und suche nie wieder verzweifelt nach einer Rechnung.
➡️ Einkommensteuererklärung mit Accountable einreichen: In 9 Schritten erklärt
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Autor - Sophia Merzbach
Sophia ist seit vielen Jahren Teil des Accountable-Teams und verbindet journalistische Genauigkeit mit handfestem Steuerwissen.
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Birgit Koch
Accountable hat mir den Alltag wirklich spürbar erleichtert. Besonders gefällt mir, dass die App logisch aufgebaut ist und man sofort versteht, wo man was findet. Viele Dinge, die sonst nervige Routine sind, laufen hier einfach automatisch im Hintergrund mit. Was ich besonders gut finde: Man verliert nie den Überblick. Die App zeigt klar, was erledigt ist und was noch ansteht. Belege erfassen geht super schnell. Foto machen, fertig kein ewiges Sortieren oder Nachtragen. Der Support ist wirklich klasse. Ich habe ein paar Fragen gestellt und immer schnell hilfreiche Antworten bekommen. Nicht nur Standardtexte, sondern echte Hilfe. Man merkt, dass die App ständig besser wird. Updates bringen wirklich sinnvolle Verbesserungen, nicht nur Kosmetik. Unterm Strich: Accountable nimmt mir spürbar Arbeit ab und sorgt dafür, dass ich mich weniger mit Bürokratie herumschlagen muss. Genau so soll es sein.
Anonym
Der Kundenservice ist ausgezeichnet, ich bin enttäuscht, dass sie keine E-Commerce-Kunden annehmen.
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Ich bin neu bei Accountable und noch in der Testphase. Bisher konnte ich die App intuitiv bedienen und bei Fragen habe ich eine zeitnahe und herzliche Unterstützung bekommen (Danke, Daniela!:)) Nach aktueller Erfahrung, würde ich Accountable immer weiterempfehlen.
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Accountable ist super modern gestaltet und sehr gut durchdacht. Besonders hervorhebenswert ist, dass es viele Tools in einem vereint: Buchhaltung, Geschäftskonto, Steuererklärung, Steuerberatung und vor allem der automatische Rechnungsversand ist super praktisch. Ich kann es nur empfehlen!
André Schröder